Liederfreund Froschhausen 1858 e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Aktuelles
Aktuelles
E-Mail Drucken PDF

Kino für die Ohren - Pressebericht

 

Großes Kino für die Ohren

Liederfreund – Filmmusik-Konzert ein großer Erfolg

Froschhausen – Ein großer Erfolg war das Konzert „Kino für die Ohren“, welches der Gesangverein Liederfreund 1858 Froschhausen im dortigen Bürgerhaus aufführte. Anlass war das 30jährige Bestehen des A-cappella-Chores, der 1980/1981 als damaliger „Jugendchor“ des Vereins gegründet wurde. 
Der gemischte Chor, der seit seiner Gründung unter der Leitung von Regina Wahl steht, wagte sich mit dem konzertanten Ereignis in musikalisches Neuland. Musik aus erfolgreichen Filmen wurde dem Publikum im ansprechend dekorierten und gut gefüllten Bürgerhaus zu Gehör gebracht. Dabei wirkte nicht nur der Jubilaren-Chor mit, sondern selbstverständlich waren auch die beiden anderen Chorgruppierungen des Verein, der Männerchor und der Kinderchor, mit von der Partie. 
Peter Wahl, Bariton-Solist, eröffnete mit „Der Vorhang geht auf“ das Konzert, bevor der Männerchor, ebenfalls unter der Leitung von Regina Wahl,  „Conquest of Paradise“ aus dem Film „1492“ intonierte. Als besondere Attraktion konnten die Besucher an einer Leinwand Ausschnitte aus dem jeweiligen Film verfolgen. 
Hiernach erfolgte der erste Auftritt des A-cappella-Chores. Mit „The time of my life“ aus dem Klassiker „Dirty Dancing“ mit dem leider schon verstorbenen Patrick Swayze, „Who wrote the book of love – the shoop-shoop-song“ aus dem Film „Meerjungfrauen küssen besser (mit der Sängerin Cher in einer Hauptrolle) zeigte der Chor bereits in diesem frühen Stadium des Konzertes seine Klasse. 
Dabei überzeugte auch Helen Pfaff als Solistin, deren Band die Chöre im ganzen Konzert begleitete. Mit „Every body needs somebody“ aus dem Film „Blues Brothers“ zeigte Helen Pfaff, dass dieser Kult-Film und Kult-Hit nicht nur von Männern intoniert werden kann. Das Publikum war begeistert und ließ sich immer wieder auch durch die Vortragenden stimmungsvoll zum Mitklatschen animieren. 
Dann hatte der Nachwuchs des Vereins die Bühne für sich. Das „Dschungelbuch“ stand auf dem Programm. „Ich wär gern wie Du“, Trautes Heim“ und selbstverständlich das bekannte Lied „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ erklangen. Die Kinder, unter der Leitung von Christel Stolle, brachten dann auch noch „Halleluja“ aus dem Film „Shrek“ sowie „Hakuna matata“ aus „König der Löwen“ zu Gehör. An diesen wunderbaren Film schloss der A-cappella-Chor nahtlos mit „Can you feel the love tonight“ an, ein äußerst gefühlvolles Stück. 
Der Männerchor entführte die Konzertbesucher dann in bereits länger zurückliegende Filmjahre. Mit „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“ zog der Flair der Zeit aus der Mitte des letzten Jahrhunderts ins Bürgerhaus ein und der große deutsche Schauspieler Heinz Rühmann war auf einmal allgegenwärtig. 
Peter Wahl brachte dann „Ein Lied geht um die Welt“ aus dem Film „Die Josef-Schmitt-Story“ bevor der Männerchor mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ aus dem Film „Die Deutschmeister“ mit der unvergessenen Romy Schneider den ersten Teil des Konzerts beschloss. 
In der Pause hatten die Konzertbesucher bei vielerlei Getränke und typischen Kino-Köstlichkeiten wie Popcorn die Möglichkeit, die ersten Eindrücke zu verarbeiten.

Es sollte aber noch besser kommen. Wahre Begeisterungsstürme zogen durchs Bürgerhaus, als die Frauenstimmen des A-cappella-Chores den 2. Teil mit „Sister Act“ aus dem gleichnamigen Film mit Whoopy Goldberg – selbstverständlich in Nonnen-Kostümen gekleidet – eröffneten. 
Hiernach widmete sich der A-cappella-Chor dem emotionalen Film-Genre. Mit „When you say nothing at all“, ein äußerst schwieriges, ohne Band-Begleitung vom A-cappella-Chor und den beiden Solistinnen Helen Pfaff und Regina Wahl gesungenes Stück aus dem Film „Notting Hill“ mit Julia Roberts und Hugh Grant wurde die gefühlvolle Seite des Films deutlich.
Dies fand seine Fortsetzung in „Up where we belong“ aus dem Filmklassiker „Ein Offizier und Gentleman“ mit Richard Gere und “My heart will go on“ aus dem erfolgreichen Film „Titanic“ mit Leonardo diCaprio und Kate Winslet. Auch das wunderschöne Lied „Gabriellas Song“ aus dem eher unbekannten schwedischen Film „Wie im Himmel“ gehörte in diese Kategorie. 
Der Männerchor und Solist Peter Wahl schlug dann wieder den Bogen zum deutschen Film und erklärte musikalisch dem Publikum „Heut ist der schönste Tag in meinem Leben“, die Titelmelodie des gleichnamigen Films. Der deutsche Film ist ohne Heinz Rühmann nicht vorstellbar, deswegen brachte der Männerchor auch im zweiten Teil eine Hommage an diesen großen Künstler aus mit „Heimat, deine Sterne“ aus „Quax, der Bruchpilot“. Bing Crosby und Grace Kelly mit „True love“ aus „Die oberen Zehntausend“ wurden intoniert von Regina und Peter Wahl, bevor sich der Höhepunkt des Konzerts ankündigte. 
Dem A-cappella-Chor war es vorbehalten, diesen Höhepunkt zu setzen. In farbenfrohen Hippie-Gewändern gekleidet, wurde zunächst „You’re the one that I want“ aus dem Filmm „Grease“ und „Fame“ aus dem gleichnamigen Film intoniert. 
Und dann kam das Finale. „Mamma Mia“, aus dem Film und Musical über die schwedische Popgruppe ABBA, brachte dem Publikum ein Wiedersehen und Wiederhören der bekannten Songs dieser Formation. Der A-cappella-Chor und Helen Pfaff rissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin. 
Es war dann an Vorsitzendem Stefan Korb, den vielen Mitwirkenden aus Chor, Band und  Solisten, insbesondere Helen Pfaff, Peter Wahl, Christel Stolle und Regina Wahl zu danken, weiterer Dank ging an Michael Schwarz für die Videopräsentationen, Tanja Bernhardt und Alwin Köhler für die organisatorische Konzertvorbereitung und Ingrid Salg und Daniela Hufnagel als Verantwortliche für die Dekoration und stellvertretend für die vielen Helfer. Ein großer Dank ging auch an Peter Rennert, Mariette Köhler, Carmen-Eva Schwarz, Nathalie Heindel, Jessica Machate und Christian Keller, die durch Sketche schauspielerisch gekonnt und äußerst humorvoll die einzelnen Sequenzen des Konzerts einleiteten.  
Mit der Zugabe „Que sera“ aus dem Film „Der Mann der zuviel wusste“ mit Doris Day, von allen Akteuren gemeinsam gesungen, endete dieses grandiose Konzert. Der Gesangverein Liederfreund hat mit diesem Ereignis wieder ein deutliches Zeichen seines Könnens in allen Chorformationen gesetzt.

 

 

 



Nächster Termin